Das Kapitalanlagerecht ist kein Rechtsgebiet, das in nur einem einzigen Gesetz geregelt ist, sondern für den Anleger relevante Rechtsnormen finden sich in einer Vielzahl von Gesetzen, was für den Anleger die Materie sehr unübersichtlich macht. Wichtige gesetzliche Regelungen des Kapitalanlagerechts sind im Wertpapierhandelsgesetz, Börsengesetz, Wertpapierprospektgesetz, Verkaufsprospektgesetz, Aktiengesetz, GmbH-Gesetz, Handelsgesetzbuch, Investmentgesetz, Bürgerlichen Gesetzbuch und zahlreichen weiteren Gesetzen enthalten.


Der Begriff Handelsrecht bezeichnet das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Es gehört zum Gebiet des privaten Zivilrechts, auch wenn in ihm auch öffentlich-rechtliche Maßstäbe enthalten sind. Damit das überhaupt angewandt werden kann muss eine der beiden am Geschäft beteiligten Parteien die Eigenschaft eines Kaufmanns innehaben.

Im Verständnis des Handelsgesetzbuches ist ein Kaufmann, wer ein Handelsgewerbe betreibt. Oder aber aus Rechtsgründen im Handelsgesetzbuch (HGB) in §§ 2 ff. den Kaufleuten zugeordnet wird.

Allerdings ist das Handelsrecht kein unabhängiges Recht, sondern ist immer noch dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) untergeordnet. So enthält es Vorschriften, die ergänzend zu den allgemeinen Vorschriften des BGB zu betrachten sind. Das Handelsrecht wurde geschaffen, um den besonderen Bedürfnissen der Kaufleute Rechnung zu tragen, und gilt für diese subsidiär.


Unter Ehemündigkeit versteht man die Möglichkeit, durch eigene Erklärung wirksam die Ehe eingehen zu können.


Ein Behandlungsfehler wird als juristischer Ausdruck definiert als eine nicht angemessene, zum Beispiel nicht sorgfältige, nicht richtige oder nicht zeitgerechte Behandlung des Patienten durch einen Arzt. Er kann alle Bereiche ärztlicher Tätigkeit (Tun oder Unterlassen) betreffen, sowohl beim Eingreifen in Notfällen und bei dem dazu gehörenden Transport, in der ärztlichen Praxis, bei Hausbesuchen oder im Krankenhaus. Dabei kann der Fehler rein medizinischen Charakters sein, sich auf organisatorische Fragen beziehen oder es kann sich um Fehler nachgeordneter oder zuarbeitender Personen handeln. Auch fehlende oder unrichtige sowie unverständliche oder unvollständige Sicherungsaufklärung (therapeutische Aufklärung) des Patienten über das eigene Verhalten in der Therapie, kann einen ärztlichen Behandlungsfehler darstellen.


Unter Arzthaftung versteht man die Verantwortung eines Arztes gegenüber einem Patienten bei schuldhaftem Handeln, welche infolge der Ausübung seiner ärztlichen Tätigkeit entsteht.